
Unsere Leistungen im Projekt
Direktorengebäude Oranienschule, Wiesbaden
Das Direktorengebäude der Oranienschule in Wiesbaden zählt zu den historisch straßenläufigen Gebäuden des Ensembles. Es enstand ebenfalls 1869 und steht unter Denkmalschutz steht. Vor der Sanierung war das Gebäude durch altersbedingte Schäden an Dach, Fassade und Innenausstattung geprägt. Insbesondere die Putzflächen wiesen Schäden auf, die Holzfenster waren in Teilen veraltet, und die energetische Ausstattung entsprach nicht den heutigen Standards. Funktional war und ist das Gebäude überwiegend Verwaltungszentrum für die Direktion, das Sekretariat und die Studienleitung. Teilbereiche der Innenräume, darunter das Erdgeschoss mit einem Raum für Lehrende und einem Besprechungsraum, waren jedoch ungenutzt oder nicht optimal für die Anforderungen der Schulleitung und der Sozialarbeit eingerichtet.
Die Sanierungsmaßnahmen verfolgten das Ziel, das Direktorengebäude denkmalgerecht zu restaurieren und zugleich funktional für die Verwaltungs- und pädagogischen Aufgaben zu stärken. Die Fassade wurde sorgfältig überarbeitet: Naturstein- und Klinkerelemente erfuhren eine restauratorische Reinigung und Ausbesserung, geschädigte Putzflächen wurden erneuert, und ein einheitlicher Anstrich stellte die visuelle Kohärenz mit den Nachbargebäuden her. Die historischen Fensterläden wurden auf Grundlage alter Bildquellen rekonstruiert, neue Holzfenster eingebaut, und die oberste Geschossdecke gedämmt, um den energetischen Standard zu verbessern. Der Dachstuhl wurde ertüchtigt, die Dachdeckung erneuert, wodurch sowohl die Substanz gesichert als auch das Erscheinungsbild des Ensembles aufgewertet wurde.
Im Inneren erfolgte eine funktionale Neuordnung der Verwaltungsflächen: Die maroden Innenputze wurden vollständig erneuert, hiebrei wurden unter anderem die floralen Schmuckelemente im Dachgeschoss rekonstruiert. In den repäsentativen Räumen der Direktion wurden die vorhandenen Stuckleisten sorgfältig restauriert. Die Elektroinstallation wurde modernisiert und ein Serverraum mit separater Klimatisierung integriert, die erforderliche Zu- und Abluft wurde als Schornstein getarnt.
Für die Sozialarbeit wurden neue Räume vorgesehen, die den pädagogischen Aufgabenbereich erweitern. Die Möblierung ist funktional und auf die Verwaltungsarbeit abgestimmt, während der historische Charakter erhalten bleibt. Insgesamt verbindet der Entwurf Denkmalpflege, technische Modernisierung und funktionale Erweiterung. Das Direktorengebäude konnte dadurch seine Rolle als Verwaltungszentrum des Ensembles festigen und trägt zur langfristigen Werterhaltung der Oranienschule bei.
Direktorengebäude Oranienschule, Wiesbaden

Was wir gemacht haben
Das Direktorengebäude der Oranienschule in Wiesbaden ist eines der historischen straßenläufigen Gebäude des Ensembles, das 1869 erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht. Vor der Sanierung war das Gebäude durch altersbedingte Schäden an Dach, Fassade und Innenausstattung geprägt. Insbesondere die Putzflächen wiesen Schäden auf, die Holzfenster waren in Teilen veraltet, und die energetische Ausstattung, etwa die Dämmung der obersten Geschossdecke, entsprach nicht den heutigen Standards. Funktional war das Gebäude überwiegend als Verwaltungszentrum für die Direktion, das Sekretariat und die Studienleitung genutzt. Teilbereiche der Innenräume, darunter das Erdgeschoss mit einem Raum für Lehrende und einem Besprechungsraum, waren jedoch ungenutzt oder nicht optimal für die Anforderungen der Schulleitung und der Sozialarbeit eingerichtet.
Die Sanierungsmaßnahmen verfolgten das Ziel, das Direktorengebäude denkmalgerecht zu restaurieren und zugleich funktional für die Verwaltungs- und pädagogischen Aufgaben zu stärken. Die Fassade wurde sorgfältig überarbeitet: Naturstein- und Klinkerelemente erfuhren eine restauratorische Reinigung und Ausbesserung, geschädigte Putzflächen wurden erneuert, und ein einheitlicher Anstrich stellte die visuelle Kohärenz mit den Nachbargebäuden her. Die historischen Fensterläden wurden auf Grundlage alter Bildquellen rekonstruiert, neue Holzfenster eingebaut, und die oberste Geschossdecke gedämmt, um den energetischen Standard zu verbessern. Der Dachstuhl wurde ertüchtigt, die Dachdeckung erneuert, wodurch sowohl die Substanz gesichert als auch das Erscheinungsbild des Ensembles aufgewertet wurde.
Im Inneren erfolgte eine funktionale Neuordnung der Verwaltungsflächen: Die Innenputze wurden vollständig erneuert, die Elektroinstallation modernisiert und ein Serverraum mit separater Klimatisierung integriert. Für die Sozialarbeit wurden neue Räume vorgesehen, die den pädagogischen Aufgabenbereich erweitern. Die Möblierung ist funktional und auf die Verwaltungsarbeit abgestimmt, während der historische Charakter erhalten bleibt. Insgesamt verbindet der Entwurf Denkmalpflege, technische Modernisierung und funktionale Erweiterung. Das Direktorengebäude konnte dadurch seine Rolle als Verwaltungszentrum des Ensembles festigen und trägt zur langfristigen Werterhaltung der Oranienschule bei.












